Viele Meinungen im Nachbarschaftsforum

Erste Sitzung des Nachbarschaftsforums Niederaußem vertieft Dialog zwischen RWE und lokalen Akteuren vor Ort.

Am 2. November 2009 fand die erste Sitzung des Nachbarschaftsforums Niederaußem statt. Teilnehmer der ersten Sitzung im Medio.Rhein.Erft waren unter anderem Vertreter der umliegenden Städte und Gemeinden, des Rhein-Erft-Kreises, lokaler Bürgerinitiativen, der Gewerkschaften, des NABU, der IHK, der Kirchen sowie der RWE.

Im Nachbarschaftsforum geht es darum, sich auf Basis einer einheitlichen Informationsbasis vor Ort auszutauschen: Die Themen werden in der von den Teilnehmern selber festgelegten Reihenfolge und Schwerpunktsetzung hinterfragt und Informationen hierzu gesammelt; wo nötig, werden zur Beurteilung kontroverser fachlicher Hintergründe Experten hinzugezogen. Daran anknüpfend können erarbeitete Fakten aus unterschiedlicher Perspektive bewertet und - wo möglich - Lösungen und Kompromisse diskutiert werden.

Bei der heutigen ersten Sitzung diskutierten die Teilnehmer die Rolle des Nachbarschaftsforums allgemein und begrüßten die Möglichkeit, sich nachbarschaftlich und unmittelbar auszutauschen. Sie sehen im Dialog eine Chance für die Region im globalen Kontext und die weitere Versachlichung der bisherigen Diskussion, in der die unterschiedlichen Meinungen zum Ausdruck kommen können. Sie möchten die Argumente der anderen kennen lernen.

Dr. Armin Eichholz, RWE Power AG, erläuterte den Rahmen der Braunkohlenverstromung in der Region und ging dabei speziell auf den Standort Niederaußem ein. Erste inhaltliche Diskussionen drehten sich um Fragen wie den Zusammenhang von Wirkungsgrad und Klimaschutz.

In der heutigen Diskussion wurde deutlich, dass die Akteure vor Ort sehr unterschiedliche Meinungen zum Kraftwerksstandort Niederaußem und zum rheinischen Revier vertreten.

Die RWE Power AG möchte mit dem Nachbarschaftsforum die Beziehungen mit der umliegenden Bevölkerung vertiefen. Für die inhaltliche und organisatorische Begleitung des Nachbarschaftsforums hat RWE die IFOK GmbH als neutralen Moderator beauftragt.