Technologie

            

 

Wie kann Kohlendioxid (CO2) genutzt werden? Antwort auf diese Frage gab Niklas von der Assen vom Lehrstuhl für Technische Thermodynamik der RWTH Aachen im Rahmen der 20. Sitzung des Nachbarschaftsforums. Er erklärte, dass Kohlendioxid direkt beispielsweise in Feuerlöschern,  Kälte- oder Lösungsmitteln verwendet und umgewandelt in Kunst- und Baustoffen eingesetzt werden könne. Die Universität arbeite derzeit gemeinsam mit RWE und Bayer an einem Verfahren, das mit CO2 Schaumstoffe produziert (zur Präsentation).

Die Strategie der Minimierung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 erläuterte Jörg Kerlen, RWE Power AG, beim siebten Treffen. Er wies auch auf die Entwicklung der spezifischen Emissionen der Braunkohlenkraftwerke im Rheinischen Revier hin (zur Präsentation). 

Die Abscheidung und der Nutzen von Kohlendioxid war Thema beim sechsten Treffen. Dr. Johannes Heithoff, Leiter Forschung und Entwicklung RWE Power AG, stellte die Forschungsaktivitäten der RWE Power vor. Dabei erläuterte er insbesondere den Stand der Technik und die Ziele der Forschungsvorhaben (zur Präsentation)

Anhand des Wasser-Dampf-Kreislaufs in einem Braunkohlekraftwerk erklärte Tilman Bechthold, Leiter des Kraftwerks Niederaußem, auf Anfrage der Forumsmitglieder, warum es in der Vergangenheit zu einer Lärmbelastung bei der Öffnung der Überdruckventile gekommen sei. Laut Bechthold werden diese Ventile in bestimmten Betriebssituationen angesprochen. Normalerweise sei dies für die Anwohner nicht belästigend, in Ausnahmefällen könne allerdings zusätzlicher Lärm entstehen (zur Präsentation).

Die Fernwärmeversorgung durch das Kraftwerk Weisweiler im Raum Aachen stellte Tilman Bechthold, Leiter des Kraftwerks Niederaußem, beim fünften Treffen vor. Er erläuterte, wie viel Fernwärme in das Netz eingespeist wird und welche Kommunen diese nutzen (zur Präsentation). Laut Dr. Hans-Peter Schiffer, RWE Power AG, wird durch die Fernwärmeabgabe im Vergleich zur Nutzung von Heizöl oder Erdgas Kohlendioxid eingespart. Bei der sechsten Sitzung erklärte er diese Ersparnis am Beispiel des Kraftwerks Weisweiler (zur Präsentation).

Mehr zum aktuellen Stand der Technik wollten die Teilnehmer des Nachbarschaftsforums bei der zweiten Sitzung erfahren. Im Zentrum stand hierbei die Frage, inwieweit die neu eingesetzte Technologie sowohl die Effizienz des Kraftwerks steigert, als auch die CO2-Emissionen mindert (zur Präsentation)