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Die Lärmbelastung durch den Eisenbahnbetrieb der RWE Power AG schilderte Wolfgang Sewelies vom Bürgerverein St. Florian 1991 e.V. Auenheim. Ralf Czense, Ortsbürgermeister von Auenheim, ergänzte, auch der Staub beim Transport der Kohle sei ein Problem. Einen Überblick über die Zahl der Transporte und Maßnahmen zum Lärmschutz gab Oliver Röggener von der RWE Power AG.
Die Umweltauswirkungen der Kraftwerkserneuerung auf die Umgebung betrachtete Dr. Hans-Peter Schiffer von der RWE Power AG. Dazu gab er einen Überblick zu den Emissionen des Kraftwerks Niederaußem und den geplanten technischen Neuerungen durch das Projekt BoAplus. Als Vorteile der geplanten Kraftwerkserneuerung nannte Dr. Jürgen Altenburg von der RWE Power AG insbesondere einen geringeren Kohleverbrauch, niedrigere Kohlendioxid-Emissionen und einen geringeren Ausstoß weiterer Luftschadstoffe. Außerdem wies er in seinem Vortrag bei der elften Forumssitzung auf den geplanten Hybridkühlturm und die Stilllegung alter Kraftwerksblöcke hin.
Die Standortwahl für das Projekt BoAplus erläuterte Tilman Bechthold, Leiter des Kraftwerks Niederaußem, bei der zehnten Forumssitzung. In seinem Vortrag ging er auf die Kriterien ein und verglich die Bedingungen an den Standorten Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath.
Die Planungen zu BoAplus, einem neuen Kraftwerksblock am Standort Niederaußem, hat Dr. Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG, bei der neunten Sitzung vorgestellt. In seinem Vortrag erläuterte Lambertz, wie der neue Kraftwerksblock aussehen soll. Der Vorstandsvorsitzende begrüßte die Gelegenheit zum Austausch und stellte sich den Fragen der Forumsmitglieder.
Mit Emissionen und Immissionen rund um den Kraftwerksstandort hat sich das Nachbarschaftsforum in der achten Sitzung beschäftigt. Tilman Bechthold, Leiter des Kraftwerks Niederaußem, gab einen Überblick zu Emissionen, die beim Betrieb des Kraftwerks entstehen. Dr. Klaus Vogt vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW erläuterte in seinem Bericht die Immissionen im Rheinischen Braunkohlerevier. Außerdem betrachtete Professor Thomas Eikmann vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen in einem Vortrag gesundheitliche Auswirkungen.
Mit dem Zusammenhang von Landwirtschaft und Verschattung im Umfeld von Kohlekraftwerken befasste sich das Forum bei der siebten Sitzung. Dr. Cornelia Perseke-Ockelmann vom Deutschen Wetterdienst gab einen Überblick zu Messungen im Umkreis der Kraftwerke Niederaußem und Neurath. Der ackerbauliche Berater Dr. Johann Frahm analysierte in seinem Vortrag mögliche Auswirkungen von Kühlturmschwaden, während Dr. Willi Kremer-Schillings in seinem Bericht die landwirtschaftliche Perspektive erläuterte.
Über den ökologischen Ausgleich für die Baustelleneinrichtungsfläche BoA1 Niederaußem sprach das Forum beim siebten Treffen. Dr. Hans-Peter Schiffer, RWE Power AG, erläuterte die bereits vorgenommene und noch umzusetzende Kompensation (zur Präsentation).
Einen Einblick in das Kraftwerk Niederaußem bekamen die Forumsmitglieder beim sechsten Treffen. Zahlreiche Teilnehmer der Forumssitzung nutzten die Gelegenheit, sich bei einem Rundgang das Werk und seine Technik von Tilman Bechthold, dem Leiter des Kraftwerks, zeigen zu lassen.
Über die Wassergebühren des Kraftwerks Niederaußem informierte Dr. Hans-Peter Schiffer, RWE Power AG, beim vierten Treffen. Dazu gab er einen Überblick zu den Gebühren des Jahres 2009.
Die Parameter unternehmerischer Entscheidungen waren Thema bei der dritten Sitzung des Nachbarschaftsforums. Laut Dr. Hans-Peter Schiffer, RWE Power AG, müssen dabei generelle Bedingungen berücksichtigt werden, darunter Markt, Technik oder gesetzliche Anforderungen. Daneben seien aber auch die Spezifika vor Ort bei den Planungen in Niederaußem zu beachten (zur Präsentation).
Zum Kohleeinsatz im Kraftwerk Niederaußem und im Rheinischen Braunkohlerevier nahm Dr. Ruth Hausmann, Bürgerinitiative Big BEN, bei der dritten Sitzung Stellung. Außerdem stellte sie die Ziele der Bürgerinitiative vor (zur Präsentation).
Zu den Bedingungen am Standort haben sich die Mitglieder des Nachbarschaftsforums ausgetauscht. Dazu ließen sie sich von der RWE Power AG in der ersten Sitzung die wesentlichen Fakten rund um das Braunkohlekraftwerk Niederaußem präsentieren (zur Kurzvorstellung des Standorts).



